Wissenswertes

Häufige Fragen

Was du schon immer über Käse von Hochland wissen wolltest, hier erfährst du es! Und falls du auf deine Frage hier keine Antwort findest, zögere bitte nicht, unser Kontaktformular zu benutzen!


Häufige Fragen

Hochland bezieht einen großen Teil seiner Käse-Rohware aus der Region, aber auch aus der ganzen Welt. Für alle unsere Lieferanten gelten die gleichen hohen Qualitätsstandards, deren Einhaltung durch umfangreiche Tests bei uns im Haus überprüft wird.

Milch enthält von Natur aus circa 4,7 % Milchzucker (= Laktose). Bei der Herstellung von Käse wird Milchzucker abgebaut, indem er von Milchsäurebakterien in Milchsäure umgewandelt wird. Während der Käsereifung dauert dieser Prozess an. Käse verliert also mit zunehmender Reifedauer immer mehr Laktose. Wie viel Milchzucker im Käse enthalten ist, hängt damit ganz von der jeweiligen Käsesorte ab. 

Alle Hart- und Schnittkäsesorten (z. B. Emmentaler, Tilsiter, Gouda, Maasdamer) sowie alle Weichkäsesorten (z. B. Brie, Weißkäse, Feta) enthalten keine oder nur sehr geringe Mengen Laktose. In jedem Fall liegt der Gehalt hier unter 1 g/100 g. Die meisten Hart- und Schnittkäsesorten sind mit einem Laktosegehalt von unter 0,1 g/100 g sogar als laktosefrei einzustufen. Im Gegensatz dazu enthält Frischkäse mehr Laktose (etwa 2 bis 4 g/100 g). 

Anders verhält es sich bei Schmelzkäse. Für dessen Herstellung werden neben Käse auch andere laktosehaltige Milchprodukte (wie z. B. Milchpulver) verwendet. Daher liegt der Laktosegehalt bei Schmelzkäse mit etwa 3 bis 8 g/100 g höher.

Sämtliche Hochland-Produkte bestehen aus pasteurisierter Milch. Jedes Rohmilcherzeugnis muss in Deutschland durch den Hinweis „aus Rohmilch“ gekennzeichnet sein.

Ja, Hochland-Produkte enthalten je nach Charge bzw. je nach Produkt tierisches oder mikrobielles Lab.

Für Hochland-Produkte wird kein jodiertes Speisesalz bei der Produktion eingesetzt. 

Der Käse von Hochland ist 100% glutenfrei. Da unser "Toast it!" jedoch auch aus Toastbrot besteht, gilt dies nicht für dieses Produkt.

Die Historie:

Alle Käse, selbst die harten und extra harten Reibkäse, sind naturgemäß nur begrenzt haltbar. Im Zuge des beginnenden Welthandels im vorigen Jahrhundert wurden viele Versuche unternommen, Käse haltbarer zu machen, vor allem für den Überseehandel. Mit der Erfindung des Schmelzkäses im Jahre 1911 gelang dieser Schritt, dessen Bedeutung und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten zu diesem Zeitpunkt sicherlich noch nicht abzusehen waren. Die Schweizer W. Gerber und F. Stettler, vermutlich durch die Bereitung von Käsefondue angeregt, entwickelten durch Erhitzen von Emmentaler die Schmelzkäseherstellung.

Die Herstellung:

Auch heute noch wird Schmelzkäse durch Erhitzen von Naturkäse – nach dem Entfernen der Rinde und dem Zerkleinern, mit oder ohne Zusatz von Schmelzsalzen – und die Zugabe von anderen Zutaten hergestellt und ist im Alltag der Verbraucher fest etabliert. Schmelzkäse wird dabei sowohl kalt, z. B. als Aufstrich auf das Brot, als auch in der warmen Küche, z. B. zum Binden von Suppen, eingesetzt. Von Schmelzkäsezubereitung spricht man, wenn weitere Zutaten wie z. B. Kräuter, Schinken oder Salami dem geschmolzenen Käse zugegeben werden.

Nachfolgend nur eine Auswahl der Vorzüge, die Schmelzkäse aufgrund des Käseschmelzverfahrens hat:

• vielseitige Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten 

• nahezu unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten von Rohstoffen und Zutaten bei der Entwicklung neuer Schmelzkäse-Varianten 

• auf vielfältige Weise mit anderen Lebensmitteln wie Suppen, Saucen usw. kombinierbar 

• keine Käserinde, die die Konsumenten in den Abfall entsorgen müssen. 

• aufgrund des aufgeschlossenen Eiweißes besonders leicht verdaulich 

• einmalig cremige Konsistenz

Fett i. Tr. ist die Abkürzung für „Fettgehalt in der Trockenmasse“. Da während der Käsereifung und -lagerung Wasser verdunstet und der Käse leichter wird, würde sich der prozentuale Fettanteil ständig verändern. Deshalb bezieht man den Fettgehalt im Käse nicht auf einen absoluten Wert, sondern auf die Trockenmasse, also auf ein Stück Käse ohne jeglichen Wasseranteil. Denn die Trockenmasse verändert sich nicht in ihrem Gewicht – unabhängig davon, wie viel Wasser verdunstet. Ein Rechenbeispiel: Camembert mit 45 Prozent Fett in der Trockenmasse und einem Trockenmassegehalt von 44 Prozent hat absolut – also inklusive Wasser – einen Fettgehalt von rund 20 Prozent. Einfach gesagt: Die Hälfte von Fett i. Tr. ist Fett absolut.

Nach der Käseverordnung müssen Käsesorten mit Zugabe von geschmackgebenden Lebensmitteln wie z.B. Paprika oder Tomaten die Bezeichnung Käsezubereitung tragen.

Der heiße Schmelzkäse (80°C) wird auf einer gekühlten Chromwalze auf die Scheibendicke von ca. 2,6 mm ausgewalzt. Unmittelbar danach wird bei einer Produkttemperatur von ca. 40°C das Tiermotiv auf die obere Seite der Scheibe eingeprägt. Man kann sich das wie eine Art Stempel vorstellen. 

Anschließend wird der „Käseteppich“ in Scheiben geschnitten und die Scheiben werden aufeinander gelegt. Das Tiermotiv auf der Rückseite entsteht, weil sich der Käse der oberen Scheibe in die Prägung der darunter liegenden Scheibe legt. 

Das erklärt auch das die unterste Scheibe in der Packung auf der Rückseite kein Motiv zeigt, da ja keine Scheibe darunter liegt.

Bei unseren Hochland-Produkten handelt es sich nicht um ein sogenanntes Käseanalog, sondern um Käse, der zu 100 % aus Kuhmilch hergestellt wird, oder um Schmelzkäse. Bei unserem Schmelzkäse werden verschiedene ausgesuchte Rohwaren verwendet. Dabei wird die Rinde des Naturkäses entfernt und der Käse zerkleinert, bevor er zusammen mit anderen Zutaten erhitzt wird. 

Wir liefern unseren Kunden mit den Schmelzkäse-Produkten einen aus hochwertigen Rohwaren hergestellten Käse, der höchste Qualitätskriterien erfüllt. 

Alle unsere Produkte werden gemäß dem deutschen bzw. europäischen Lebensmittelrecht hergestellt und deklariert. Sogenannte Käseanaloge bzw. Käseimitate werden nicht eingesetzt! 

Bei der Zusammensetzung der Sorten im Karton richten wir uns nach den Vorgaben und Erfahrungen unserer Handelspartner. Jedoch ist die Nachfrage nach den verschiedenen Sorten nicht in allen Einkaufsmärkten gleich und es kann vorkommen, dass eine Variante besonders schnell vergriffen ist. 

Es ist leider für Verbraucher nicht möglich, Produkte direkt bei uns zu bestellen. Hochland-Produkte sind aber in den meisten Handelsunternehmen erhältlich, auch in deiner Nähe. Darüber hinaus bieten wir in Heimenkirch einen Werksverkauf an.

Unsere Öffnungszeiten: Donnerstag 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Fällt der Donnerstag auf einen Feiertag, dann ist der Hochland-Käseladen bereits am Mittwoch geöffnet.

Wir freuen uns, dass du unser Sortiment besser kennen lernen willst. Leider können wir jedoch keine Warenproben versenden, da unsere Produkte eine konstant kühle Temperatur beim Transport benötigen. Dies könnten wir beim Postversand nicht hundertprozentig gewährleisten. Einen eigenen gekühlten Transport zu organisieren, würde jedoch einen zu hohen Aufwand bedeuten.

In Heimenkirch bieten wir einen Werksverkauf an. Unsere Öffnungszeiten: Donnerstag 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Fällt der Donnerstag auf einen Feiertag, dann ist der Hochland-Käseladen bereits am Mittwoch geöffnet. Die Öffnungszeiten in unserem Hochland-Käseladen in Schongau sind: Montag - Freitag 8.30 Uhr -  18 Uhr, Samstag 8 Uhr - 12 Uhr.

Aktuell ist der Hochland-Bulli nur für Werbezwecke vorgesehen. Sollten wir den Bus jedoch verlosen, für einen guten Zweck versteigern oder etwas Ähnliches damit veranstalten, dann werden wir es auf jeden Fall auf unserer Facebookseite www.facebook.com/hochlandkaese rechtzeitig bekanntgeben. 

Leider haben wir derzeit keine Informationsbroschüren über unser Unternehmen. Ausführliche Informationen über unser Unternehmen findest du im Internet unter www.hochland-group.com.

Aktuell haben wir kein Kochbuch im Programm. 
Jedoch findest du viele leckere Rezepte mit unseren Produkten für die kalte und warme Küche in unserem Rezeptbereich.

Du kannst dir sicher vorstellen, dass wir als bekanntes Nahrungsmittelunternehmen viele Anfragen nach Geld- und Sachspenden von unterschiedlichsten Institutionen erhalten. Leider können wir angesichts eines begrenzten Budgets nicht alle Projekte berücksichtigen und müssen eine Auswahl treffen. Um diese Auswahl für alle nachvollziehbar zu machen, hat sich Hochland entschieden, vorrangig Vereine und gemeinnützige Einrichtungen im lokalen Umfeld unseres Unternehmens zu unterstützen. 

Betriebsführungen sind aus Hygiene-Gesichtspunkten - generell in der Lebensmittelproduktion - sehr problematisch. Da unsere Produktionsräume nicht über eine getrennte „Besuchergalerie“ verfügen, können wir leider keine Werksführung für Besucher anbieten.

Informationen zu offenen Stellen in unserem Unternehmen findest du auf unserer Unternehmensseite: www.hochland-group.de

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